Geschichte

Das Altenheim in Langendamm ist eine Stiftung. Diese wurde am 05.10.1926 von Diederich Bremer per Testament ins Leben gerufen. Zweck der Stiftung war, ein Heim für alte, invalide Personen zu schaffen, in dem Ihnen Wohnung und Verpflegung gewährt werden sollte. In erster Linie sollten dabei Personen männlichen Geschlechts in Betracht kommen. Der Vorstand der Stiftung war der Vorstand der Landgemeinde Varel. Die Landgemeinde wurde ferner mit der Grabpflege des Grabes Bremer beauftragt. Diese Grabpflege wird auch heute noch durchgeführt.

Der Name der Stiftung lautet Anna und Diederich Bremer. Das Altenheim befand sich zuerst an der Haferkampstraße. Dort besaß man zwei Wohnhäuser, in denen die älteren Menschen untergebracht waren, sowie eine kleine Länderei. Sie ermöglichte es, dass das Haus zum Teil Selbstversorger war. Im Jahre 1965 beschloß die Landgemeinde Varel ein neues Haus zu errichten. Dieses war notwendig, da die Bundesstasse B 437 vergrößert wurde. Ein Teil der Länderein sowie ein Wohnhaus fielen dem Straßenbau zum Opfer. Nach einigen Diskussionen über verschiedene Standorte für das neue Altenheim legte man sich für das Grundstück Torhegenhausstraße 48 in Langendamm fest.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 05.03.1967, nach relativ kurzer Bauzeit wurde das Altenheim am 29.09.1968 eingeweiht. Die damaligen Baukosten für den Neubau betrugen ca. 1,4 Mio. DM. 53 Bewohner fanden ein neues Zuhause. Sie waren untergebracht in 3 Dreibettzimmern, 2 Zweibettzimmern sowie 40 Einzelzimmern. Die Einzelzimmer hatten eine Größe von 10,23m². Auf den Zimmern war jeweils ein Waschbecken. Eine Dusche/Badewanne und eine Toilette waren auf den jeweiligen Fluren untergebracht.

Im Jahre 1991 wurde mit einer Erweiterungsumbaumaßnahme begonnen, mit dem Ziel eine zeit- und bedürfnisgerechte Einrichtung zu schaffen. So entstand ein Anbau mit 30 Einzelzimmern. Der Altbau wurde saniert und es entstanden weitere 30 Einzelzimmer. Im Oktober 1992 konnte der komplette An- und Umbau feierlich eingeweiht werden.

2006 wurde der Anbau auf 2 Etagen erweitert, so dass weitere 8 Einzelzimmer zur Verfügung stehen. Damit verfü das Altenheim über 68 helle und freundliche Zimmer, die selbständige Wohneinheiten bilden. Zur Zeit werden die 68 Bewohner versorgt. Besonderer Wert wird im Haus auf die individuelle Betreuung und Pflege der Bewohner gelegt.

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